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  Liebe Leserin, lieber Leser,

kennen Sie Elon Musk? Doofe Frage, fast jeder kennt Ihn. Den Mann, der mit seiner Elektroautofirma Tesla den Automobil-Konzernen in den Hintern tritt. Der mit seinem Online-Bezahldienst Paypal den Banken ein Schnippchen geschlagen hat. Der mit seinem Tunnelbau-Unternehmen „The Boring Company“ in Zukunft Tunnel für Highspeed-Transporte bauen will.

Elon Musk hat das Image, super erfolgreich und super innovativ zu sein
. Er gilt auch als etwas abgedreht, sicher. Aber er erscheint nicht als Spinner, denn er vermittelt immer den Eindruck, dass seine Zukunftsideen Wirklichkeit werden können.

Letztens habe ich dazu einen interessanten Beitrag auf der Website der Online Marketing Rockstars gesehen. Er zeigte auf, dass Konkurrenten von Musks Firmen viel erfolgreicher oder innovativer sind. Nur: Es merkt niemand.

Beispiel 1: Tesla
Tesla hat im vergangenen Jahr 101.312 Autos gekauft.
Zum Vergleich: Audi hat in 2017 1.878.100 Autos verkauft. Also mehr als 18 Mal so viele.

Gucken wir uns nun einmal den Börsenwert der beiden Autohersteller an:
Tesla hat einen Börsenwert von 61,5 Milliarden Dollar (53,1 Milliarden Euro).
Audi nur von 34,4 Milliarden Euro.

Man kann nun sagen, dass Tesla vielleicht die zukunftsträchtigere Marke ist. Man kann aber auch sagen, dass die Bewertung völliger Wahnsinn ist – und viel damit zu tun hat, dass Musk gekonnt die Geschichte vom erfolgreichen, aufstrebenden und vor allem innovativen Unternehmen erzählt.
  
Aber wie innovativ ist er eigentlich wirklich? Ein zweites Beispiel: Was macht Tesla für ein Bohai um seinen neuen Elektro-Lastwagen. Klar, der Tesla Semi ist groß und hat eine hohe Reichweite. Aber: Es gibt ihn noch gar nicht. Was dagegen kaum jemand mitbekommen hat: Die Deutsche Post ist längst weiter. Sie produziert mit dem Streetscooter einen Elektro-Lieferwagen, der bereits mit über 5000 Fahrzeugen im Einsatz ist. Aber: Gilt die Deutsche Post als innovativ? Wohl nicht.

Elon Musk zeigt, wie wirkungsvoll es ist, die richtigen Geschichten zu erzählen. Er erzählt nicht nur Geschichten über Innovationskraft und Entdeckergeist. Er erzählt auch immer die Geschichte des Underdogs, des Emporkömmlings, der seinen eigenen Weg geht und gegen die Großen antritt. Und genau diese Geschichte können Sie auch erzählen. Sehr wahrscheinlich zumindest. Denn die meisten kleinen Unternehmen und Mittelständler treten gegen viel größere Konkurrenten an. Müssen gegen Widrigkeiten kämpfen. Und viele Gründer kennen das Gefühl, dass am Anfang niemand an sie geglaubt hat. Dass viele sagten: „Mensch, such dir doch ‘nen Job, das klappt doch nicht.“

Wenn Sie so eine Geschichte erzählen können, dann habe ich etwas für Sie: eine Anleitung, wie man die Geschichte vom Underdog spannend erzählt. Meine Kollegin Lisa Büntemeyer hat sie aufgeschrieben.

Haben Sie eine schöne Woche!

Herzlich,

Nicole Basel
 
 
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